Absinth-Ursprung Absinth-Geschichte Absinth & Kunst Absinth Verbot Absinth Wirkung Absinth Trinkart Absinth Museum Absinth Shop Baumgärtner Absinth Absinth Ursprung
Drachenburg in Syrau / Vogtland (historische Aufnahme)
© Baumgärtner Absinth e.K. 2012
Weit reicht sie zurück, die Geschichte der Absinthpflanze, Artemisia Absinthium, womit zunächst das auch bei uns anzutreffende Wermutkraut gemeint ist. In der neuzeitlichen Geschichte wird Absinth zunächst als belebendes Allheilmittel am Ende des XVIII. Jahrhunderts im Schweizer Jura, genauer im Val-de-Travers erfunden. Die Rezeptur stammt von den Schwestern Henriod und nicht, wie oft behauptet, von Dr. Ordinaire. Dieser war 1768 aus Frankreich nach Couvet geflüchtet und war lediglich an der Verbreitung von Absinth beteiligt.Das Rezept verkauften die Schwestern an einen gewissen Major Dubied, einem Spitzen- und Käsehändler, der dann 1797 mit seinem Sohn Marcelin und seinem Schwiegersohn H.-L. Pernod eine A.-Brennerei gründeten und die Rezeptur kommerziell umsetzten. Ein kleiner Raum, der als Waschküche diente, wurde die erste Absinthbrennerei der Geschichte. Bescheidene 16 Lit. werden dort pro Tag produziert. Bei der Rezeptur handelte es sich um eine aus Wermut (Artemisia Absinthium) hergestellten hochprozentigen Spirituose (55-70%), unter Zugabe weiterer Kräuter, wie u.a. Anis, Ysop, Melisse, Fenchel und Minze. Gemeinsamkeit dieser Kräuter ist der Umstand, dass es sich bei Ihnen ausschließlich um Heilkräuter handelt. Dieses Gebräu, welches zunächst auf Jahrmärkten an Einzelne verkauft wurde, erwarb sich sehr schnell einen guten Ruf. Man fand es bald auf allen guten Tafeln. Und es wurde zum Aperitif.
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